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Mit Näf verliert die SP einen scharfzüngigen Parteisoldaten

Roland Näf legt im Herbst sein Amt als Präsident der SP Kanton Bern nieder. Für seine Nachfolge sucht die Partei eine Frau. In der Poleposition sind aber eher Männer.

Ursula Marti soll die Nachfolge im Parteipräsidium der SP Bern antreten.
Ursula Marti soll die Nachfolge im Parteipräsidium der SP Bern antreten.
Adrian Moser
Die Stadtberner Grossrätin lebt seit 20 Jahren in der Stadt.
Die Stadtberner Grossrätin lebt seit 20 Jahren in der Stadt.
Franziska Scheidegger
Der scheidende Parteipräsident will die freie Zeit intensiv mit seiner Familie nutzen: «Ich freue mich aufs Kitesurfen mit meinem Sohn», sagt Näf. Der SP werde er weiterhin in beratender Funktion zur Seite stehen.
Der scheidende Parteipräsident will die freie Zeit intensiv mit seiner Familie nutzen: «Ich freue mich aufs Kitesurfen mit meinem Sohn», sagt Näf. Der SP werde er weiterhin in beratender Funktion zur Seite stehen.
Manu Friederich
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Im Grossen Rat ist er für die Bürgerlichen ein rotes Tuch. Denn Roland Näf scheut sich nicht, im Kantonsparlament zu provozieren. Dies wird er zwar weiterhin tun können, bleibt der Grossrat doch im Rathaus. Als Präsident der SP Kanton Bern mag er den Kampf gegen die bürgerliche Mehrheit aber nicht mehr führen. Am kantonalen SP-Parteitag in Thun wird Parteipräsident Roland Näf heute offiziell seinen Rücktritt ankünden. Im Herbst 2014 wolle er sein Amt niederlegen, liess Näf im Interview mit dem Fernsehsender TeleBärn gestern Abend verlauten. Auch auf eine Nationalrats-Kandidatur verzichtet er. «Schon seit über einem Jahr spiele ich mit dem Gedanken, zurückzutreten. Nun habe ich mich durchringen können», sagt Näf gegenüber dem «Bund». Sechs Jahre in der Parteileitung seien genug. Ausserdem sei es Zeit für ein neues Gesicht an der Spitze.

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