Mit der Migros gegen Hausarztmangel

Zusammen mit der Migros-Tochter Medbase will die Spital STS AG im Berner Oberland gegen den Hausarztmangel kämpfen.

Die Medbase-Zentren bieten auch physiotherapeutische Behandlungen an.

Die Medbase-Zentren bieten auch physiotherapeutische Behandlungen an. Bild: zvg

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Die Spital Simmental-Thun-Saanenland (STS) AG und die Medbase haben für die Region Berner Oberland eine strategische Kooperation vereinbart. Zum Aufbau sogenannter «Medical Centers», die Leistungen in der ambulanten Medizin anbieten sollen, haben die beiden Partner die Medbase Berner Oberland AG gegründet, wie sie am Dienstag mitteilten.

Die «Medical Centers» entsprächen dem Trend, dass sich die Menschen mehr Flexibilität wünschten und oft keinen Hausarzt mehr hätten, heisst es in dem Communiqué. Aktuell laufen laut den Angaben Abklärungen für ein erstes gemeinsames STS-Medbase-Projekt in Erlenbach im Simmental.

Bereits seit 2011 in Thun

Ein Medical Center betreiben die STS AG und Medbase im Oberland allerdings schon, jedenfalls wenn man Thun zum Oberland zählt: Seit 2011 besteht ein Medical Center im Panorama-Center Thun.

An über 40 Standorten in der Schweiz betreibt die Medbase-Gruppe gemäss eigenen Angaben solche Medical Centers. Die Migros-Tochter übernahm 2015 70 Prozent der Santémed-Gesundheitszentren der Krankenkasse Swica und wurde gemäss damaligen Angaben zur grössten Anbieterin von Hausarztmedizin in der Schweiz. (SDA/awb)

Erstellt: 19.12.2017, 12:30 Uhr

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