Zum Hauptinhalt springen

Mit Ach und Krach aus Schieflage aufgerichtet

Der Finanzhaushalt des Kantons Bern ächzte noch vor zwei Jahren unter einem sogenannten strukturellen Defizit in der Höhe von über 400 Millionen Franken. «Dieses Defizit konnte beseitigt werden», sagt Finanzplaner Gerhard Engel – mit Hilfe des Entlastungspakets ASP.

Der Berner Finanzhaushalt leidete an einem strukturellen Defizit.
Der Berner Finanzhaushalt leidete an einem strukturellen Defizit.
Valérie Chételat

Vor zwei Jahren drehte sich in der bernischen Finanzpolitik alles um die ASP. Es handelt sich um ein umfangreiches Sparpaket, das ab 2014 seine Wirkung entfalten sollte. Das Ziel: ein strukturelles Defizit in der Höhe von über 400 Millionen Franken aus der Welt schaffen. Am Dienstag nun hat Finanzdirektorin Beatrice Simon die Jahresrechnung 2014 präsentiert. Das Ergebnis ist überraschend gut – plus 212 Millionen Franken. Was heisst das in Bezug auf das strukturelle Defizit? Konnte sich der Finanzhaushalt des Kantons Bern aus seiner Schieflage aufrichten? Offenbar ja. Gerhard Engel, stellvertretender Generalsekretär der Finanzdirektion, sagt auf Anfrage: «Das strukturelle Defizit konnte mit der ASP beseitigt werden.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.