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Die Migros ist noch nicht zufrieden

Nach dem ersten Betriebsjahr zieht die Migros Aare bei der Welle 7 am Berner Hauptbahnhof eine gemischte Bilanz: Es gibt Luft nach oben.

80'000 Menschen pro Woche: Die Welle 7.
80'000 Menschen pro Woche: Die Welle 7.
Adrian Moser

Vor einem Jahr eröffnete die Migros Aare die Welle 7, das Einkaufszentrum beim Bahnhof Bern. Dem orangen Riesen war dies am Montag zwar eine Medienmitteilung wert – doch Begeisterung tönt anders: «Innerhalb des Gebäudes verteilen sich die Frequenzen unterschiedlich», heisst es. In den beiden untersten Geschossen entspreche die Kundenzahl «noch nicht den Erwartungen». Gleichzeitig betont die Migros, dass sie «kontinuierlich» Anpassungen an den Läden vornimmt. Zwar gab es im ersten Betriebsjahr der Welle 7, von einem Coiffeur abgesehen, keine Mieterwechsel. Doch in der Branche sind mehrjährige Mietverträge die Regel. Migros-Sprecherin Andrea Bauer schreibt auf Anfrage nur: «Der Wandel ist also Teil des Konzepts, und somit kann es auch Mieterwechsel geben.»

Wie die Migros schreibt, gibt sie sich für die Positionierung des Einkaufszentrums am Markt fünf Jahre Zeit. Dies war bereits beim Westside so, wo das Geschäft nach der Eröffnung ebenfalls zögerlich anlief. Umsatzzahlen gibt die Migros Aare jedoch keine bekannt. Die Genossenschaft hat in das auf Pendler ausgerichtete Einkaufszentrum 55 Millionen Franken investiert.

In den Obergeschossen des Gebäudes befinden sich Sitzungs- und Seminarräume. Auf die Migros-Klubschule gingen gemäss der Migros 42 000 Raumbuchungen zurück, auf externe Mieter 4200 Buchungen.

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