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Migrationsdienst kürzt Beiträge an Betreiber der Asylzentren

Der Migrationsdients muss sparen – und hat die Beiträge an die Organisationen, die Asylzentren betreiben, so stark gekürzt, dass eine von ihnen aussteigen wollte.

Die Organisationen, die Asylzentren betreiben, erhalten massiv weniger Geld vom Migrationsdienst.
Die Organisationen, die Asylzentren betreiben, erhalten massiv weniger Geld vom Migrationsdienst.
Franziska Scheidegger

Seit einem Jahr ist dem Migrationsdienst des Kantons Bern (Midi) bekannt, dass er mit weniger Geld auskommen muss. Damals hat der Bundesrat mit einer Revision der Asylverordnung 2 die Praxis der Finanzierung der Sozialhilfe im Asyl- und Flüchtlingsbereich angepasst. Bisher bekamen die Kantone pro Asylbewerber, der Sozialhilfe bezieht, einen bestimmten Betrag. Neu orientiert sich der Betrag, der an die Kantone fliesst, an der gesamtschweizerischen Erwerbsquote der Asylsuchenden. Der Bundesrat will damit Anreize schaffen, dass die Kantone vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren. Die revidierte Verordnung trat im April in Kraft. Kantone, die bei der Integration unterdurchschnittlich abschneiden, erhalten seither weniger Geld vom Bund.

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