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Mehr Jugendliche wollen Gesundheitsberuf erlernen

Im Gesundheitswesen fehlten lange Zeit Arbeitskräfte. Nun liegt die Ausbilung im Trend: rund 1000 lernende haben eine Ausbildung begonnen.

Lehrpersonen aus dem Gesundheitswesen an einem Anlass der Gesundheitsförderung «Saluto Parcours» (Symbolbild).
Lehrpersonen aus dem Gesundheitswesen an einem Anlass der Gesundheitsförderung «Saluto Parcours» (Symbolbild).
Franziska Rothenbühler (Archiv)

Mitte August starteten im Kanton Bern gegen tausend Lernende ihre Ausbildung als Fachfrau/Fachmann Gesundheit und als Assistent/in Gesundheit und Soziales. Der Trend zeigt damit weiterhin nach oben.

Das ist auch nötig, denn das bernische Gesundheitswesen klagt seit Jahren über anhaltenden Fachkräftemangel. Mit zunehmend mehr Lernenden erhält die Branche «dringend benötigten Nachwuchs», wie André Pfanner-Meyer, Geschäftsführer der Branchenvertreterin OdA Gesundheit Bern in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert wird. Die OdA Gesundheit Bern ist für Bildungsfragen im Gesundheitswesen des Kantons Bern zuständig.

Die beiden Grundbildungen bieten einen Einstieg in einen Gesundheitsberuf. Die zweijährige Attestausbildung ist niederschwellig und praxisorientiert. Absolvierende können danach in verkürzter Zeit das eidgenössische Fähigkeitszeugnis Fachfrau/Fachmann Gesundheit erlangen.

Damit stehen zwölf nicht universitäre Gesundheitsberufe offen. Möglich sind auch Weiterbildungen auf Stufe höhere Fachschule. Wer zudem über eine Berufsmaturität verfügt, hat Zugang zu Studiengängen an der Fachhochschule. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird sich nach Einschätzungen des OdA Gesundheit Bern der Fachkräftemangel weiterhin verschärfen.

SDA/kls

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