Mehr Jugendliche steigen in Gesundheitsberufe ein

Ausbildungen im Gesundheitsbereich sind bei Berner Jugendlichen beliebt. Nirgends in der Schweiz werden mehr «FaGe» ausgebildet.

Ein Auszubildender in der Pflege mit einer Simulations-Patientin. (Symbolbild/Archiv)

Ein Auszubildender in der Pflege mit einer Simulations-Patientin. (Symbolbild/Archiv)

(Bild: Valérie Chételat)

Die beiden 2004 eingeführten Berufe «Fachmann/Fachfrau Gesundheit» (FaGe) und «Assistent/in Gesundheit und Soziales» (AGS) werden im Kanton Bern immer beliebter: Erstmals haben Mitte August mehr als tausend junge Leute eine Lehre in diesen Berufen begonnen.

Ganz genau waren es 956 FaGE-Lernende und 118 Interessenten für einen AGS-Abschluss, wie die Organisation der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit Bern am Mittwoch mitteilte. Das sei eine gute Nachricht angesichts des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen, schreibt diese Organisation.

Der FaGe-Beruf rangiert inzwischen gemäss Angaben der OdA Gesundheit auf Rand zwei der kantonal beliebtesten Ausbildungen. Der Kanton Bern bilde schweizweit am meisten Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit aus, heisst es weiter.

Die Beliebtheit des FaGe-Ausbildungsgangs führt die OdA Gesundheit auf eine breite Palette an Berufsperspektiven sowie auf gute Anschlussmöglichkeiten zurück. Die AGS-Ausbildung stelle einen niederschwelligen Einstieg für am Gesundheits- und Sozialwesen interessierte Personen dar.

Die beliebteste Ausbildung im Kanton Bern ist gemäss Zahlen der kantonalen Erziehungsdirektion von 2016 jene zur Kauffrau respektive zum Kaufmann.

zec/sda

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