Zum Hauptinhalt springen

«Lieber auf dem Wasser als an Land»

Seit 35 Jahren gehört das Fischen zu Silvano Solcàs Leben. Bereut hat er seine Berufswahl nie, denn auf dem Wasser fühlt er sich in seinem Element.

Silvano Solcà lässt ein Fangnetzt in den See.
Silvano Solcà lässt ein Fangnetzt in den See.
Ruben Wyttenbach
Silvano Solcà hält einen Fisch in der Hand, den er aus dem Fangnetz gezogen hat.
Silvano Solcà hält einen Fisch in der Hand, den er aus dem Fangnetz gezogen hat.
Ruben Wyttenbach
Nun wird filetiert.
Nun wird filetiert.
Ruben Wyttenbach
1 / 7

Es ist fünf Uhr morgens. Die Strassen sind ausgestorben, es ist noch dunkel. Doch Silvano Solcà ist bereits hellwach. Von seinem Haus in Gerolfingen, das gleichzeitig auch eine Fischerei ist, fährt er mit dem Auto sechsmal in der Woche zum Bielersee hinunter. Schon eine Viertelstunde später ist er mit seinem Motorboot mitten auf dem See. Wenn er morgens aufsteht, freut er sich auf den See. «Jeder Tag auf dem Wasser ist anders», sagt er. Das Wetter sei nie gleich, die Stimmung wechsle ständig. Die Fischerei sei immer wieder aufs Neue eine Herausforderung: «Was fange ich heute? Gibt es etwas Grosses oder nur kleine Fische?» 1977 hat Silvano Solcà die Lehre zum Fischer am Thunersee gemacht – seit gut 35 Jahren geht er in seinem Beruf auf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.