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Leitartikel: Wichtiger Zeitgewinn für ökologische Energie

Das AKW bereits vor 2019 abzuschalten, kostet den Kanton Millionen und behindert die Neuausrichtung der BKW auf neue Energien.

Die vorzeitige Abschaltung des AKW Mühleberg behindert die Neuausrichtung der BKW auf neue Energien, argumentiert «Bund»-Redaktor Patrik Feuz.
Die vorzeitige Abschaltung des AKW Mühleberg behindert die Neuausrichtung der BKW auf neue Energien, argumentiert «Bund»-Redaktor Patrik Feuz.
Adrian Moser

Die BKW hat angekündigt, dass AKW Mühleberg im Jahr 2019 ausser Betrieb zu nehmen. Dass sie auf die Idee kommen könnte, das Werk doch erst später abzuschalten, ist ein Hirngespinst: Das Ensi als nationale Aufsichtsbehörde wird den Weiterbetrieb über das Jahr 2019 hinaus nicht bewilligen. BKW-Chefin Suzanne Thoma hat sich seit ihrem Amtsantritt Anfang 2013 viele Sympathien erworben. Sie vertritt ihre Strategie, die BKW auf erneuerbare Energie auszurichten, glaubwürdig. Sie betont, dass dieser Weg Zeit braucht. Ein vorzeitiges Ende des AKW Mühleberg würde dem Konzern finanziell schaden und die Neuausrichtung des Energiekonzerns behindern.

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