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Leitartikel: Im Alleingang schafft es der Kanton nicht

Will der Migrationsdienst das Chaos im Asylwesen beheben, muss er wieder mit seinen Partnern sprechen.

Vor wie hinter den Kulissen des Berner Asylwesens hagelt es Kritik: Szenen der Demonstration gegen Fremdenhass und «Asylbusiness» vor dem Asylzentrum Hochfeld im Mai 2012.
Vor wie hinter den Kulissen des Berner Asylwesens hagelt es Kritik: Szenen der Demonstration gegen Fremdenhass und «Asylbusiness» vor dem Asylzentrum Hochfeld im Mai 2012.
Adrian Moser (Archiv)

Seit gestern weiss man im Detail, wie gross das Chaos im kantonalen Asylwesen ist. Doch dass Missstände bestehen, ist beim Migrationsdienst (Midi) seit Jahren bekannt. Es gab auch einen Plan, wie man diese ausmerzen wollte. Er trug den Namen Asylstrategie 2012.

Auf 2012 hin sollte das Flickwerk im Asylwesen strukturiert werden. So sollte der Kanton künftig nur noch mit vier Partnerorganisationen arbeiten – der Heilsarmee, Asyl Biel und Region, der Asylkoordination Thun und der Stadt Bern. Der Kanton sollte nur noch für die Steuerung, die Finanzierung und die Kontrollen zuständig sein, die Partnerorganisationen für das operative Geschäft.

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