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Künftig vier statt acht Waldabteilungen im Kanton Bern

Ab Mitte 2015 wird es im Kanton Bern nur noch vier kantonale Waldabteilungen geben, nicht mehr acht.

Die kantonalen Waldabteilungen werden neu organisiert.
Die kantonalen Waldabteilungen werden neu organisiert.
Manu Friederich

Das kantonale Amt für Wald (KAWA) wird laut einer Mitteilung der bernischen Volkswirtschaftsdirektion entsprechend reorganisiert. Die vier neuen Waldabteilungen richten sich nach der Gliederung des Kantons Bern in die vier Naturräume Alpen, Voralpen, Mittelland und Berner Jura und werden auch genau so heissen. Das geht aus der Mitteilung vom Mittwoch hervor. Die heutigen Waldabteilungen tragen Nummern und sind kleinräumiger.

So gibt es beispielsweise im Berner Oberland die Waldabteilung 1 Oberland Ost, die Waldabteilung 2 Frutigen-Obersimmental/Saanen und die Waldabteilung 3 Thun - Niedersimmental. Der bernische Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher gab schon Ende 2012 dem KAWA den Auftrag, die Organisation des Amts grundsätzlich zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Dies wegen der tiefgreifenden Veränderungen in der Schweizer Waldwirtschaft und im Rahmen eines Wechsels an der Spitze des KAWA.

Neue Teambildung

Rickenbacher wird nun in der Mitteilung mit den Worten zitiert, er sei überzeugt, dass der kantonale Forstdienst mit der Reorganisation eine zeitgemässe und effiziente Struktur erhalte. Es würden grössere Teams gebildet, die sich fachlich und regional spezialisierten, steht in der Mitteilung.

Als Standorte für die vier künftigen Waldabteilungen sind Wimmis (Alpen), Tavannes (Berner Jura) sowie voraussichtlich Münsingen (Voralpen) und Zollikofen (Mittelland) vorgesehen. Zwei Vollzeitstellen werden eingespart, etwa rund 20 Angestellte müssen im Rahmen der Reorganisation den Arbeitsort wechseln.

Die Reorganisation kostet maximal 500'000 Franken und bringt jährliche Einsparungen von rund 250'000 Franken. Nicht von der Reorganisation betroffen sind die Forstreviere.

SDA/mer

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