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Kritik am Landfrass der International School

Nach finanziellen werden nun auch raumplanerische Argumente gegen eine Beteiligung des Kantons am Neubau der International School of Berne ins Feld geführt. Die Schule wehrt sich: Der geplante Bau habe aus Sicherheitsgründen nur einen Stock.

Das geplante Gebäude der International School steht in der Kritik.
Das geplante Gebäude der International School steht in der Kritik.
zvg

Manchmal versteht Ulrich Stähli, BDP-Grossrat, Präsident des Vereins zum Schutze des Kulturlands der Gemeinde Köniz und Landwirt, die Welt nicht mehr. Genau genommen die raumplanungspolitische Welt. Oder noch etwas genauer: Stähli kann den Umgang der Gemeinde Muri-Gümligen mit dem Neubauprojekt der International School of Berne (ISB) nicht nachvollziehen. In einer Zeit, in welcher sich die Regionalkonferenz Bern-Mittelland mit ihrer Kampagne «Boden gutmachen» für einen haushälterischen Umgang mit dem Boden und eine bessere Nutzung der gut erschlossenen Gebiete am Stadtrand bemüht, hat Stähli Mühe zu verstehen, dass Regionalkonferenz-Mitglied Muri-Gümligen der ISB eine Baubewilligung für einen einstöckigen, lang gezogenen Neubau erteilt. Denn: «Mit diesem Projekt kann sich die Schule auf rund 50 000 Quadratmeter bestem, tafelebenem Kulturland einfach so ausbreiten.»

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