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Kredit für International School soll noch nicht vor den Grossen Rat

Die Volkswirtschaftsdirektion will den im Oktober angekündigten Kredit für den Neubau der International School of Berne nicht schon im Januar vor den Grossen Rat bringen.

Volkwirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher wird an der nächsten Regierungssitzung beantragen, das Geschäft zu verschieben. Rickenbachers Direktion reagiert mit dem Verschiebungsantrag auf Änderungen bei den Besitzverhältnissen der International School of Berne (ISBerne). Diese sind Anfang Jahr bekannt geworden.

Bevor der Kreditantrag von fünf Millionen Franken für die in Gümligen ansässige Schule vor den Grossen Rat kommt, will die Volkswirtschaftsdirektion abklären, ob sich diese Änderungen auf das Projekt auswirken. Das teilte sie am Freitag mit. Schon jetzt mit dem Geschäft ins Kantonsparlament zu gehen, sei nicht sinnvoll.

Die ISBerne war bisher eine 100-prozentige Tochterfirma der K12 International GmbH, die in Thun domiziliert ist. Sie gehört damit zur weltweit im Bildungsbereich tätigen US-amerikanischen K12-Gruppe.

K12 hat nun laut dem Communiqué der bernischen Volkswirtschaftsdirektion einen Partner gesucht, um die weitere Entwicklung zu finanzieren. Dazu werde sie mit einer Investorengruppe zusammenarbeiten, die von der Firma Safenad Ltd. angeführt werde, steht dort weiter.

Die Volkswirtschaftsdirektion steht aber nach wie vor hinter dem Projekt. Die ISBerne sei wichtig im Standortwettbewerb. Der Beitrag des Kantons sollte in den Bau und die Einrichtung eines Schulhauses für 400 Schülerinnen und Schüler sowie in den Bau einer Doppelturnhalle fliessen.

SDA/gbl

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