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Kommentar: Verdächtiges Schweigen

Der bernische Migrationsdienst verhindert in seinen Asylzentren Besuche von unwillkommenen Journalisten und Aktivisten. Das Vorgehen wirft Fragen auf – Antworten aber verweigert der Migrationsdienst.

Für Aktivisten und Journalisten nur noch mit Bewilligung zugänglich: Die kantonale Asylunterkunft Hochfeld.
Für Aktivisten und Journalisten nur noch mit Bewilligung zugänglich: Die kantonale Asylunterkunft Hochfeld.
Franziska Scheidegger

Der Migrationsdienst setzt eine Weisung in Kraft, die den Zugang zu den Asylzentren neu regelt – um «Unklarheiten und Konflikte zu vermeiden», wie es heisst. Dafür lässt er Besucherlisten anfertigen und versucht, nicht willkommene Besuche von Journalisten und Aktivisten zu verhindern. Dieses Vorgehen wirft Fragen auf – aber der Migrationsdienst verweigert jede Antwort.

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