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Kommentar: Kuhhandel um AKW-Sicherheit ist verfehlt

Die Atomaufsicht Ensi soll die «strengen Auflagen», die sie nach eigenem Bekunden für den «Langzeitbetrieb» von Mühleberg gemacht hat, nötigenfalls auch gegen den Willen der BKW durchsetzen. Ein Kommentar.

«Strenge Auflagen»: Das AKW Mühleberg.
«Strenge Auflagen»: Das AKW Mühleberg.
Valérie Chételat

Eigentlich sollte die BKW zufrieden sein über die langen Fristen, welche die Atomaufsicht ihr zur Nachrüstung von Mühleberg gewährt. Für die neue Notversorgung mit Kühlwasser hat das Ensi die Frist bereits einmal um zwei Jahre bis 2017 verlängert. Gut möglich, dass gerade dadurch der Appetit von BKW-Präsident Urs Gasche geweckt wurde, weitere Lockerungen bei den Sicherheitsauflagen auszuhandeln. Nun krebst er zurück und kündet an, die BKW werde dem Ensi den geforderten Umsetzungsplan liefern – allerdings kann Gasche sich vorstellen, später vielleicht doch noch mit dem Ensi um die AKW-Sicherheit zu feilschen.

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