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Kirche sucht neue Pfarrer

Trotz des kürzlich vom Berner Kantonsparlament beschlossenen Stellenabbaus suchen die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn 20 neue Pfarrerinnen und Pfarrer.

die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn suchen 20 neue Pfarrerinnen und Pfarrer.
die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn suchen 20 neue Pfarrerinnen und Pfarrer.
Valérie Chételat (Symbolbild)

Das schreibt die Kirchenkanzlei im neusten Kreisschreiben vom Dienstag. Als Grund für den drohenden Pfarrermangel trotz Stellenabbaus gibt die Kirchenkanzlei an, dass in den nächsten Jahren viele Pfarrer in Pension gehen. Ausserdem nehme die Zahl der Theologiestudierenden ab. 20 Pfarrerstellen müssen laut dem Kreisschreiben in den nächsten Jahren besetzt werden.

Schon im Dezember 2012 beschloss deshalb die Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, 50'000 Franken für einen Sonderkurs gegen den drohenden Pfarrermangel bereitzustellen. Die Synode ist das Kirchenparlament.

Dieser Sonderkurs ist nun ausgearbeitet. Er sieht drei Jahre Intensivstudium an der Uni Bern und ein Vikariatsjahr in einer Kirchgemeinde vor. Der Kurs richtet sich an Leute, die in einer anderen Studienrichtung bereits einen Master erlangt haben, wie Hans Martin Schaer von den reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn auf Anfrage sagt.

Der bernische Grosse Rat beschloss vergangene Woche, bis ins Jahr 2020 rund 25 reformierte Pfarrerstellen abzubauen. Dies im Rahmen der grossen Sparanstrengungen des Kantons Bern. 2,5 Stellen muss auch die Römisch-katholische Landeskirche und 0,1 Stellen die Christkatholische Landeskirche abbauen. Der Kanton Bern zahlt die Löhne der Pfarrerinnen und Pfarrer.

SDA/rv

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