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Keine Steuerentlastung für Berner Firmen mit sozialem Engagement

Der Berner Regierungsrat sieht keine Möglichkeit zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen, die sich besonders sozial verhalten: Die Einführung entsprechender Abzüge wäre bundesrechtswidrig.

Das schreibt der Regierungsrat in seiner am Montag publizierten Antwort auf eine Motion des Spiezer Unternehmers und EVP-Grossrats Markus Wenger. Wer Arbeitslose anstelle und Schwächere beschäftige, helfe Gelder bei der Sozialhilfe sparen, schrieb Wenger zur Begründung. Soziales Engagement von Firmen sollte belohnt werden.

Die zulässigen Abzüge für Unternehmen seien im Steuerharmonisierungsgesetz des Bundes abschliessend umschrieben, entgegnet der Regierungsrat. Die Unternehmen könnten aber Steuern sparen, indem sie Geld an sozial tätige Institutionen spendeten.

Bundesrechtswidrig ist laut Regierung auch eine Forderung von Alexandra Perina-Werz (CVP). Die frühere Belper Grossrätin, die im März die Wiederwahl verpasste, wollte erreichen, dass energetisch begründete Ersatzneubauten dieselbe steuerliche Abzugsfähigkeit haben wie energiesparende Sanierungen an bestehenden Gebäuden.

SDA/gbl

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