Kein «Photoshop» mehr für den Kanton Bern

Um 66'000 Franken im Jahr zu sparen, nutzt der Kanton Bern ab 2017 für die Bildbearbeitung ein Open-Source-Programm.

Die Angestellten des Kantons Bern können künftig nur noch das Open-Source-Programm «GIMP» für die Bildbearbeitung verwenden. (Symbolbild)

Die Angestellten des Kantons Bern können künftig nur noch das Open-Source-Programm «GIMP» für die Bildbearbeitung verwenden. (Symbolbild)

(Bild: Doris Fanconi)

Wenn Angestellte des Kantons Bern digital Bilder bearbeiten müssen, tun sie das ab 2017 vorwiegend mit dem Open-Source-Programm «GIMP». Dieses werde «Photoshop» der Firma Adobe aus den USA «weitgehend ablösen», teilte die bernische Finanzdirektion am Montag mit.

Mit «GIMP» liessen sich Lizenzgebühren von rund 66'000 Franken pro Jahr einsparen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Initiative für den Software-Wechsel kam vom kantonalen Amt für Informatik und Organisation KAIO. «Open-Source-Software» bedeutet, dass der sogenannte Quellcode der Programme frei zugänglich ist.

msl/sda

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