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Kapo und Staatsanwaltschaft erhalten neues Dateninfo-System

Der Kanton Bern kann für die Kantonspolizei (Kapo) und die Staatsanwaltschaft ein neues Datenverarbeitungssystem beschaffen.

Der bernische Grosse Rat hat am Donnerstag dem dafür nötigen Kredit von 12,95 Millionen Franken sehr deutlich zugestimmt.

Das neue System soll Ende 2019 in den Betrieb gehen. Bei der Kapo wird es ein Informatikprogramm ablösen, das nach Angaben der Berner Regierung das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat. Gemeinsam beschaffen es Kapo und Staatsanwaltschaft, weil die Prozesse der beiden Institutionen viele Gemeinsamkeiten aufweisen.

Ist das neue System einmal in Betrieb, wird es nicht mehr nötig sein, dass die Staatsanwaltschaft oder die Kapo an sich elektronisch vorhandene Daten der jeweils anderen Organisation ausdrucken und neu eingeben müssen. Das ist heute der Fall. Vielmehr werden die Systeme Schnittstellen aufweisen.

Mit dem Dateninformationssystem betreibt die Kapo nach Regierungsangaben etwa die Führung des sogenannten Polizeijournals, erstellt Rapporte, verwaltet polizeiliche Daten und führt die Geschäftskontrolle. Die Berner Regierung spricht auch von einem System für die «Allgemeine Vorgangsbearbeitung».

SDA/gbl

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