Zum Hauptinhalt springen

Kanton steht bei Heimkosten vor einem Rätsel

Im Jahr 2013 sind die Kosten des Kantons für freiwillige Platzierungen in Heimen um 23 Millionen angestiegen. Ob die Kesb dafür verantwortlich sind, ist unklar.

«Es spricht vieles dafür, dass eine Verschiebung von der Kesb zur GEF stattgefunden hat», sagt Regula Unteregger, Leiterin des kantonalen Sozialamts.
«Es spricht vieles dafür, dass eine Verschiebung von der Kesb zur GEF stattgefunden hat», sagt Regula Unteregger, Leiterin des kantonalen Sozialamts.
Adrian Moser

Ist das der Beweis, dass die Heimkosten aus dem Ruder laufen? Bei der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) sind 2013 die Ausgaben für freiwillige Fremdplatzierungen um 23 Millionen Franken angestiegen, wie die «Berner Zeitung» berichtet.

Kinder und Erwachsene werden in solchen Fällen etwa in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht. Insgesamt zählte die GEF 3400 Fälle, 1250 mehr als im Jahr 2012. Wo die Hauptgründe liegen, kann Regula Unteregger, Leiterin des kantonalen Sozialamts, nicht sagen. Sie hat aber eine Vermutung: «Es spricht vieles dafür, dass eine Verschiebung von der Kesb zur GEF stattgefunden hat.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.