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Kanton Bern zentralisiert Einkauf

Büromaterial, Fahrzeuge, Computer: für die Berner Kantonsverwaltung werden künftig fünf zentrale Beschaffungsstellen den Einkauf erledigen.

Die zentralen Beschaffungstellen sollen Ordnung bringen in die Einkäufe des Kantons.
Die zentralen Beschaffungstellen sollen Ordnung bringen in die Einkäufe des Kantons.
Stefan Anderegg

Die Kantonsregierung hat auf Anfang 2105 eine entsprechende Verordnung in Kraft gesetzt.

Die neuen Beschaffungsstellen sollen dazu beitragen, dass der Einkauf professioneller abläuft und damit auch rund sieben Millionen Franken pro Jahr gespart werden können, wie die Regierung hofft. Ausserdem soll mit dieser neuen Struktur Korruption verhindert werden, wie der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Künftig werden also viele Produkte und Dienstleistungen nicht mehr durch jedes einzelne Amt selber beschafft. Die fünf Beschaffungsstellen werden bei der Finanzverwaltung, der Staatskanzlei, der Kantonspolizei, dem Amt für Informatik und Organisation und dem Amt für Grundstücke betrieben.

Zu den Warengruppen, die zentral beschafft werden, gehören unter anderem Versicherungsverträge, Büromaterial, Kurier- und Postdienstleistungen, Fahrzeuge, Treibstoffe, Computer und Drucker oder Leistungen für den Gebäudebetrieb und Büromobiliar.

Anfang Jahr hatten Berner Medien über Filz-Vorwürfe beim Beschaffungswesen der Berner Kantonspolizei berichtet. Anzeichen für Korruption ortete die mit einer Untersuchung beauftragte bernische Finanzkontrolle nicht - Handlungsbedarf allerdings schon.

SDA/zec

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