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Kanton Bern freut sich über knapp 340 Millionen Franken Bundesgelder

Der Kanton Bern zeigt sich erfreut, dass sich der Bund mit knapp 340 Millionen Franken an Verkehrsprojekten in den Agglomerationen beteiligen will.

Der Bund unterstützt rund 50 ÖV-Projekten im Kanton: Ein S-Bahn fährt in den Bahnhof Wankdorf ein.
Der Bund unterstützt rund 50 ÖV-Projekten im Kanton: Ein S-Bahn fährt in den Bahnhof Wankdorf ein.
Adrian Moser

Der Bund will sich mit knapp 340 Millionen Franken an Verkehrsprojekten in den Agglomerationen beteiligen. Das freut den Kanton Bern. Weniger zufrieden ist er dagegen mit den Entscheiden des Bundes bei der Engpassbeseitigung auf den Nationalstrassen. So soll der sogenannte Bypass Ost zwischen Bern-Wankdorf und Muri keine Mittel aus dem Infrastrukturfonds erhalten, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Mittwoch mitteilte. Die Berner Kantonsregierung hatte sich für eine rasche Realisierung des Projekts eingesetzt. Auch eine Gruppe von Berner Politikern und Verbandsvertretern lobbyierte für den Bypass Ost.

Doch der Bundesrat räumt dem Projekt nicht die vom Kanton gewünschte Priorität ein und belässt es im sogenannten Modul III. Das heisst, es werden keine Mittel aus dem Infrastrukturfonds gesprochen. Hingegen unterstützt der Bund rund 50 ÖV-Projekte in den Agglomerationen von Bern, Biel, Thun, Langenthal und Burgdorf. Unterstützt werden sollen insbesondere der Ausbau des Bahnhofs Bern und Schnittstellenprojekte zum Tram Region Bern.

Speziell erfreut zeigt sich die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger laut der Mitteilung, dass der Bund nach intensiven Gesprächen den ÖV-Knoten Ostermundigen und die Verlängerung der Berner Tramlinie 9 nach Kleinwabern als A- respektive B-Projekte eingestuft hat. In den nächsten vier Jahren nicht mitfinanzieren will der Bund hingegen Projekte des Agglomerationsprogramms Interlaken, das zu wenig Wirkung entfalte. Der Kanton Bern kündigte an, sich in der parlamentarischen Debatte im National- und Ständerat weiterhin für das Agglomerationsprogramm Interlaken einzusetzen.

Positiv steht der Kanton Bern schliesslich der Absicht des Bundes gegenüber, einen Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds einzurichten. Damit soll die Finanzierung der Strasseninfrastruktur und des Agglomerationsverkehrs nachhaltig gesichert werden.

SDA/bwg

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