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Justiz übt Kritik am Ausgangsstopp für gefährliche Täter

Im Kanton Bern gelten strenge Regeln, wenn es um begleitete Ausgänge von gefährlichen Gefangenen geht. Die Justiz übt nun Kritik.

Gefährliche Häftlinge haben es seit dem Fall Jean-Louis B. schwer, einen positiven Entscheid auf ein Ausgangsgesuch zu bekommen. (Symbolbild)
Gefährliche Häftlinge haben es seit dem Fall Jean-Louis B. schwer, einen positiven Entscheid auf ein Ausgangsgesuch zu bekommen. (Symbolbild)
Adrian Moser

Vor fünf Jahren hat Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) den Ausgang für gefährliche Straftäter gestrichen. Was damals bis auf weiteres angeordnet wurde, scheint bis heute zu gelten. Denn die Zahlen, auf die das Amt für Justizvollzug auf Anfrage verweist, zeigen: Seit 2011 haben es Berner Verwahrte äusserst schwer begleitete Ausgänge zu erhalten.

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