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Jung, weiblich und völlig verschieden

Die politischen Ansichten von Sandra Schneider (SVP) und Tamara Funiciello (Juso) gehen weit auseinander. Gemeinsamkeiten gibt es in der Art, wie sie politisieren.

Etwas auf Distanz: Tamara Funiciello (links) und Sandra Schneider haben sich fürs gemeinsame Foto in Biel eingefunden.
Etwas auf Distanz: Tamara Funiciello (links) und Sandra Schneider haben sich fürs gemeinsame Foto in Biel eingefunden.
Adrain Moser

Mit Tamara Funiciello sprach Sophie Reinhardt:

Sie hatte sich am Sonntag schon damit abgefunden, weiterhin im Berner Stadtparlament zu politisieren. Doch dann kam abends die Überraschung: ein historischer Sieg für die SP in der Stadt Bern, fünf zusätzliche Sitze für die Sozialdemokraten im Grossen Rat. Einen davon wird künftig Tamara Funiciello besetzen. Doch im bürgerlich dominierten Grossen Rat wird sie nicht allzu viel zu sagen haben. «Das ist mir egal», sagt sie am Tag nach der Wahl. Nur weil man im Rat verliere, könne man trotzdem etwas bewirken. Sie wolle im Grossen Rat «pointierte Oppositionspolitik» betreiben – das liege ihr ohnehin.

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