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Jugendheim Prêles war Fehlplanung

Schwere Planungsfehler haben laut der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates das Fiasko beim Jugendheim Prêles verursacht. Doch der Regierungsrat zeigt wenig Einsicht.

Umbau für 38 Millionen Franken: Das Jugendheim «Prêles».
Umbau für 38 Millionen Franken: Das Jugendheim «Prêles».
Keystone (Archiv)

Nur vier Jahre nach einer umfassenden Sanierung, die 38 Millionen Franken gekostet hatte, musste das Jugendheim Prêles auf dem Tessenberg Anfang 2016 geschlossen werden. Nun wird erwogen, stattdessen in den Gebäuden ein Ausschaffungsgefängnis einzurichten. Auch diese Pläne sind nun aber ins Stocken geraten (siehe Artikel unten). Vor diesem Hintergrund ist der Bericht brisant, den die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates gestern publizierte. Er wirft den zuständigen Ämtern in der Polizeidirektion von Hans-Jürg Käser (FDP) und in der Baudirektion von Barbara Egger (SP) «massive Fehler» bei der Planung der Sanierung vor. «Für die GPK ist nicht nachvollziehbar, warum ein Projekt von dieser Grösse und dieser Komplexität nicht sorgfältiger geprüft und hinterfragt worden ist», steht im einstimmig verabschiedeten Bericht.

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