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Jürg Bähler ans Obergericht gewählt

Am Mittwoch wurden Richterwahlen durchgeführt. Für Diskussionen sorgte die Nichtwahl des Parteilosen Christoph Horisberger.

Ans Obergericht wählte das Parlament Jürg Bähler (SP).
Ans Obergericht wählte das Parlament Jürg Bähler (SP).
Keystone

Der bernische Grosse Rat hat am Mittwoch ein ganzes «Paket» an Richterwahlen durchgeführt. Ans Obergericht wählte das Parlament Jürg Bähler (SP). Bähler verfügt über langjährige Erfahrung als Gerichtspräsident. Seine Wahl war in allen Fraktionen unbestritten.

Als Ersatzrichter ans Obergericht wählte der Grosse Rat Anastasia Falkner (FDP), Ronnie Bettler (SVP) und Danielle Schwendener (FDP). Der parteilose Christoph Horisberger schaffte die Wahl nicht.

Dies wurde von verschiedenen Grossratsmitgliedern kritisch bemerkt. Es dürfe nicht sein, dass nur diejenigen Kandidierenden eine Chance hätten, die von Parteien aufgestellt würden.

Junge, welsche Frau schafft es nicht ins Leitgremium

Zum stellvertretenden Generalstaatsanwalt wählte das Parlament Christof Scheurer (SVP). Scheurer ist langjähriger Staatsanwalt und Informationschef der Staatsanwaltschaft. Bei einem absoluten Mehr von 73 Stimmen schaffte Scheurer die Wahl mit 84 Stimmen.

Das links-grüne Lager portierte die Bernjurassierin Cindy Maeder (Grüne). Eine junge, welsche Frau täte dem Leitungsgremium der Staatsanwaltschaft gut, so das Argument, das letztlich im Rat nicht verfing. Maeder kam aber immerhin auf 61 Stimmen.

An die Regionalgerichte wählte das Parlament Nicole Fankhauser (SVP) und Roger Zaugg (SVP). Daneben wurden in über einem Dutzend Wahlen zahlreiche Fach- und Laienrichter gewählt.

SDA/msl

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