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Jolanda Brunner ist die erste Gemeindepräsidentin in Spiez

Zum ersten Mal hat Spiez nun eine Gemeindepräsidentin gewählt. SVP-Politikerin Jolanda Brunner hat im zweiten Wahlgang klar gesiegt.

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Blick auf das Schloss Spiez. (Archiv)
Blick auf das Schloss Spiez. (Archiv)
Adrian Moser

Jolanda Brunner von der SVP wird erste Gemeindepräsidentin von Spiez. Brunner schlug im zweiten Wahlgang ihre Konkurrentin von der SP, Ursula Zybach um über 800 Stimmen.

Brunner kam am Sonntag auf 2807 Stimmen, Zybach auf 1973 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 51 Prozent. Beide Frauen gehören seit mehreren Jahren dem Spiezer Gemeinderat an. Brunner ist aktuell Vize-Gemeindepräsidentin.

Die 55-Jährige tritt nun die Nachfolge des Sozialdemokraten Franz Arnold an. Mit Brunner steht erstmals eine Frau an der Spitze der Spiezer Exekutive.

Bei den Gemeindewahlen am 6. November standen insgesamt fünf Kandidatinnen und Kandidaten fürs Gemeindepräsidium zur Auswahl. Da niemand das absolute Mehr übertraf, kam es am Sonntag zur Stichwahl zwischen Brunner und Zybach.

Neben dem Wahlgeschäft stimmten die Spiezerinnen und Spiezer am Sonntag auch über ein Sachgeschäft ab. Die Initiative «Bezahlbares Wohnen für alle wurde mit 1584 zu 2583 Stimmen abgelehnt. Mit 2304 gegen 1729 Stimmen angenommen wurde hingegen der Gegenvorschlag des Gemeinderates.

Die von der SP lancierte Initiative «bezahlbares Wohnen für alle» strebte eine Änderung der Gemeindeordnung für mehr preisgünstige Mietwohnungen an. Der heutige Anteil von 1 sollte auf 9 Prozent angehoben werden. Der Gemeinderat unterbreitete einen Gegenvorschlag, der weniger verbindliche Vorgaben macht.

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