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«Joder hat noch eine Rechnung offen»

Die Kritik von Rudolf Joder stösst in der SVP Kanton Bern mehrheitlich auf Unverständnis. Präsident Werner 
Salzmann bedauert, dass «auf die Person gezielt wurde».

Kann für Rudolf Joders Tirade kein Verständnis aufbringen: Der Berner SVP-Parteipräsident. «Ich hätte es begrüsst, wenn er seine Kritik parteiintern geäussert hätte.»
Kann für Rudolf Joders Tirade kein Verständnis aufbringen: Der Berner SVP-Parteipräsident. «Ich hätte es begrüsst, wenn er seine Kritik parteiintern geäussert hätte.»
Adrian Moser
Fraktionschef Peter Brand hält an der Entscheidung der Parteileitung fest: «Albert Rösti ist die beste Lösung für die Partei.»
Fraktionschef Peter Brand hält an der Entscheidung der Parteileitung fest: «Albert Rösti ist die beste Lösung für die Partei.»
Franziska Scheidegger
Noch nichts zu seinen Ambitionen hat der andere amtierende Berner Ständerat, Werner Luginbühl (BDP), verlauten lassen.
Noch nichts zu seinen Ambitionen hat der andere amtierende Berner Ständerat, Werner Luginbühl (BDP), verlauten lassen.
Valérie Chételat
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Grossrat Ueli Augstburger spricht Klartext: «Rudolf Joder hat mit Teilen des kantonalen Parteivorstandes noch eine Rechnung offen. Es geht auch um eine persönliche Abrechnung», sagt der Präsident des SVP-Wahlkreisverbandes Bern/Mittelland-Süd. Die «Hauruck-Übung» der Parteispitze mit der im letzten Moment bekannt gegebenen Kandidatur von Nationalrat Albert Rösti für die heutige Nomination für die Ständeratswahlen sei «nicht schön» gewesen. Inhaltlich wolle er die von Joder geäusserte Kritik nicht kommentieren, sagt Augstburger. «Aber es ist nicht so, dass die Parteispitze nichts tut.»

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