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«Jedes Unternehmen würde in Konkurs gehen»

Politischer Aktivismus löse die Probleme in der Sozialhilfe nicht, sagt Adrian Vonrüti, Vorsteher des Sozialamts in Langenthal. 


«Für einzelne Leute extrem viel Aufwand»: Andreas Vonrüti.
«Für einzelne Leute extrem viel Aufwand»: Andreas Vonrüti.
Franziska Rothenbühler

Herr Vonrüti, heute diskutiert der Grosse Rat wieder über neue Vorstösse zur Sozialhilfe. Sind Sie die politischen Diskussionen darüber langsam leid?

Das ist eine gefährliche Frage. Aber es ist so. Bei den Diskussionen über die Höhe der Sozialhilfe, über Missbrauch und Sozial­hilfeinspektion und die ganze Geschichte um die Kesb in den letzten Wochen habe ich zwischendurch schon das Gefühl gehabt, dass es einmal reicht. Im Hinblick auf die Nationalratswahlen ist die Sozialhilfe wieder ein Thema. Da hat man den Eindruck, dass vieles mehr politischer Profilierung dient, als dass es zum Ziel hat, die Sozialhilfe wirklich zu verbessern. Dabei sind wir ja nicht der Meinung, alles sei bestens.

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