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International School: Berner Grossratskommission will Beitrag kürzen

Die Finanzkommission des bernischen Grossen Rates will den umstrittenen Beitrag an den Neubau der International School of Berne in Gümligen kürzen.

Der Kantonsbeitrag an den Neubau der International School of Berne sorgt für Diksussionen.
Der Kantonsbeitrag an den Neubau der International School of Berne sorgt für Diksussionen.
Adrian Moser (Archiv)

Der Kanton soll nur drei statt fünf Millionen Franken für den Neubau der Internationl School of Berne freigeben, beantragt sie dem Parlament in der Januarsession.

Angesichts des grossen Spardrucks und der vielen im November beschlossenen Kürzungen seien fünf Millionen zu viel, teilte die Kommission am Freitag mit. Zu reden gaben demnach auch der grosse Landverbrauch des vorliegenden Projekts und der Umstand, dass die Schule dem solventen US-Konzern K12 gehört.

Trotzdem hält es die Kommission für richtig, einen Beitrag aus dem Topf der Wirtschaftsförderung zu gewähren. Denn die ISBerne sei die einzige Schule im Raum Bern, die das International Baccalaureate-Curriculum anbiete. Zudem sei die Raumsituation der Schule seit Längerem unbefriedigend.

Die ISBerne unterrichtet etwa 300 Schülerinnen und Schüler. Für 31 Millionen Franken plant die Schule einen Neubau am Standort Siloah-Süd in Gümligen. Der Regierungsrat hält eine gute internationale Schule für ein wichtiges Element bei Standortentscheiden von Unternehmen.

SDA/bwg

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