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«Im Extremfall können lange Fixierungen vorkommen»

Herr Lau, die nationale Anti-Folter-Kommission rügt die Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD). Was halten Sie von der Kritik?

Die UPD stehen unter anderem wegen dem Umgang mit Fixierungen in der Kritik. Wie üblich ist diese Massnahme?

Im Bericht der Kommission ist von einer Person die Rede, die – mit Unterbrechungen – 21 Tage lang fixiert worden war.

Die Anti-Folter-Kommission empfiehlt, grundsätzlich auf 7-Punkt-Fixierungen zu verzichten.

Kritisiert wurde ausserdem, dass die UPD fürsorgerisch untergebrachte Patienten und solche, die sich freiwillig einweisen, mischt. Faktisch führe das zu geschlossenen Stationen.

Könnte man denn nicht auch Armbänder mit Sensoren einsetzen, die einen Alarm auslösen, wenn ein Patient die Station verlassen will, der das nicht soll?

Die Anti-Folter-Kommission bemängelte auch, dass die UPD Zwangsmassnahmen zu wenig dokumentiert habe. Welches Gewicht sollte ein Protokoll haben?