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«Ich habe schon erklärt, dass es ein Fehler war, auch mein Fehler»

Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) will die Aussagen von Hermann Weyeneth nicht kommentieren.

Mag sich nicht mehr erklären: Der Polizeidirektor Hans-Jürg Käser.
Mag sich nicht mehr erklären: Der Polizeidirektor Hans-Jürg Käser.

Zu den Vorwürfen, die alt SVP-Nationalrat Hermann Weyeneth äussert (siehe Interview), nimmt Hans-Jürg Käser nicht Stellung. Der Polizeidirektor antwortete gestern zwar auf eine Anfrage, welche Weyeneths Hauptaussagen enthielt, allerdings nur in allgemeiner Form. «Die weiteren Aussagen von Herrn Weyeneth kommentiere ich nicht», hielt Käser abschliessend fest. Eine seiner Antworten lautet: Die Polizeidirektion und er persönlich würden die Empfehlungen des Berichts Brägger prüfen. Er sei bereit, diese umzusetzen. Bezüglich der Ausschreibung der Stelle des Thorberg-Direktors habe er dies bereits getan.

Weiter schreibt Hans-Jürg Käser: «Ich habe schon im Frühling öffentlich erklärt, die Anstellung von Herrn Caccivio sei ein Fehler gewesen, auch mein Fehler.» Dies, weil er dem Antrag des Vorstehers des Amts für Freiheitsentzug und Betreuung «zugestimmt hatte, obschon kein externes Assessment vorlag».

Zu diesem Fehler sei er auch am Donnerstag gestanden. Dies war der Tag, an dem der Bericht des Strafvollzugsexperten Benjamin Brägger der Öffentlichkeit vorgestellt wurde (siehe «Bund» von gestern). Käser betont in seinem knapp gehaltenen Schreiben weiter, die vorzeitige Pensionierung des Amtsvorstehers, die auf Ende Jahr aus gesundheitlichen Gründen erfolgt, erfolge auf dessen eigenen Wunsch.

«Weitere Aussagen von Herrn Weyeneth kommen­­tiere ich nicht.»

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