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«Ich habe einige Sympathie für diese Initiative»

Was Philippe Perrenoud zu aktuellen Streitpunkten in der Berner Spitalpolitik sagt.

Gesundheitsdirektor Philippe Perrendou steht Red und Antwort.
Gesundheitsdirektor Philippe Perrendou steht Red und Antwort.
Adrian Moser

Zur Einsprache von zwei Privatspitalgruppen gegen die Spitalliste:

Für mich stehen die Qualität und die Patientensicherheit im Vordergrund. Manche Spitäler erfüllen die geforderten Standards nicht. Bei gewissen Leistungen haben wir deshalb den Spitälern zwei Jahre Zeit eingeräumt, um ihre Strukturen und die Prozessqualität anzupassen. Durch den Einspruch können die Kliniken Zeit gewinnen. Ich behaupte, dass dies der Hauptgrund für die Beschwerden ist. Es macht generell wenig Sinn, wenn die eine Spitalgruppe als Einheit auf der Liste vertreten sein will: Wenn Patienten nach einer Operation Komplikationen haben, bringt es ihnen nichts, wenn dieselbe Spitalgruppe einige Kilometer entfernt eine Klinik mit Intensivstation führt.

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