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Hunde der Wildhut verkürzen das Leiden verunfallter Tiere

32 Diensthunde helfen den Wildhütern des Kantons Bern, verletzte Wildtiere zu suchen.

Wildtiere auf der Flucht laufen Gefahr, von Autos angefahren zu werden.
Wildtiere auf der Flucht laufen Gefahr, von Autos angefahren zu werden.
Dietmar Nill (Archiv)

In der Gemeinde Linden zeigte die Wildhut am Dienstag, wie die Hunde ausgebildet werden.

Etwa 6000 Wildtiere werden pro Jahr auf bernischen Strassen angefahren, darunter viele Rehe und Füchse. Jedes dritte Tier ist nicht gleich vor Ort auffindbar. Geflüchtete Tiere können schwer verletzt irgendwo in Deckung gehen, tagelang leiden und qualvoll eingehen.

Es ist Aufgabe der Wildhüter, diese Tiere zu suchen und von ihrem Leiden zu erlösen. Gut ausgebildete Hunde sind bei der Nachsuche von grosser Bedeutung.

Der Blutspur folgen

Bis die Vierbeiner zu Spezialisten für die Aufgaben der Wildhut ausgebildet sind, dauert es mindestens zwei Jahre. Nach der Grundausbildung folgt der Einsatztest. Dieser besteht unter anderem darin, dass der Hund eine künstlich angelegte Blutspur mit seiner konditionierten Nase «erschnüffeln» muss.

Die Hunde müssen auch fähig sein, eine verletzte Krähe im Feld aufzufinden und dem Hundeführer zurückzubringen. Es kann auch Aufgabe der Hunde sein, eine kranke Ente aus dem Wasser zu apportieren. Nach bestandener Prüfung leisten die Hunde acht bis zehn Jahre aktiven Dienst bei der Wildhut.

Kollisionen mit Wildtieren häufen sich im Herbst, wenn die Tage kürzer werden. Der Kanton Bern macht die Autofahrer darauf aufmerksam, dass sich niemand strafbar macht, indem er ein Wildtier anfährt. Hingegen ist es Pflicht, umgehend Polizei oder Wildhüter zu benachrichtigen.

SDA

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