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Hess’ Initiative bringt keine Verschärfung

Die kantonale Einbürgerungsinitiative der Jungen SVP kommt zur Abstimmung – daran ändert auch der Grosse Rat nichts. Regierungsrat Käser vertritt allerdings die Ansicht, die heutige Praxis sei bereits strenger als die SVP-Vorlage.

«Die Initiative schiesst über das Ziel hinaus», sagt Hans-Jürg Käser (links) zu Erich Hess' Volksbegehren.
«Die Initiative schiesst über das Ziel hinaus», sagt Hans-Jürg Käser (links) zu Erich Hess' Volksbegehren.
Adrian Moser

Die Lust zum Diskutieren war nicht gross. Nicht einmal zuhören mochten alle – die Reihen der SVP waren zeitweise stark gelichtet. Dabei ging es doch um ihre Sache: die Initiative «Keine Einbürgerung von Verbrechern und Sozialhilfeempfängern» der Jungen SVP. Kriminelle, Sozialhilfeempfänger und Personen ohne Aufenthaltsbewilligung sollen künftig nicht mehr eingebürgert werden, so die Forderung der Volksinitiative. Anwärter für den Schweizer Pass sollen zudem Nachweise über ihre Sprachkenntnisse erbringen.

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