Helle Insel – schwarzes Loch

22–23 Uhr: Die Bernerinnen und Berner verlieren immer mehr ihren Bezug zur Dunkelheit. Auf der Karte wird sichtbar, wo es noch richtig dunkel ist.

Die Lichtverschmutzung in Bern und Umgebung. Um einen Blick auf die gesamte Scheiz zu werfen, <a href="http://www.darksky.ch/fileadmin/dss/assets/bilder/medien/lichtverschmutzung_schweiz.jpg" target="_blank">klicken Sie hier.</a>

Die Lichtverschmutzung in Bern und Umgebung. Um einen Blick auf die gesamte Scheiz zu werfen, klicken Sie hier.

(Bild: darksy.ch)

Marc Lettau

Immer mehr Licht aus den städtischen Agglomerationen strahlt himmelwärts – und verunmöglicht den Blick in den Sternenhimmel. Bern ist bei diesem negativen Trend in der Spitzengruppe, sagt Karl Georg Scheuter, der Präsident der Astronomischen Gesellschaft der Schweiz. Der Trend verläuft deutlich und schnell.

1994 lagen noch 28 der natürlichen Flächen der Schweiz nachts im Dunkeln. 2009 waren es nur noch 18 Prozent. Die künstliche Aufhellung der Nächte ist besonders für die Tierwelt fatal, zuweilen letal.

Je offensichtlicher die Lichtverschmutzung wird, desto exklusiver werden die Dunkelheitsinseln. Eine solche Dunkelheitsinsel liegt im Naturpark Gantrisch. Dort liegt das eigentliche «Schwarze Loch» des Bernbiets:

Die auf der Karte sichtbaren Agglomerationen von Bern, Thun und Freiburg strahlen zwar weit in die natürliche Landschaft hinaus – aber justement im Gebiet Gurnigel liegt eine Dunkelzone, die Astronomen aus ganz Europa anlockt.

DerBund.ch/Newsnet

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