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Grüne Politikerinnen sind in den Startlöchern

Für die Nachfolge von Regierungsrat Bernhard Pulver steht eine Frau im Fokus. In der Poleposition ist Nationalrätin Regula Rytz.

Für die Grünen gilt es 2018 den Sitz des zurücktretenden Bernhard Pulver zu verteidigen.
Für die Grünen gilt es 2018 den Sitz des zurücktretenden Bernhard Pulver zu verteidigen.
Adrian Moser
Regula Rytz hat sich eine Bedenkzeit ausbedungen.
Regula Rytz hat sich eine Bedenkzeit ausbedungen.
Franziska Rothenbühler
... die Co-Präsidentin der Kantonalpartei, Natalie Imboden angefragt.
... die Co-Präsidentin der Kantonalpartei, Natalie Imboden angefragt.
Franziska Rothenbühler
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Eines scheint klar: Nach der zwölfjährigen Amtszeit eines grünen Mannes im Berner Regierungsrat steht für dessen Nachfolge eher eine Frau im Vordergrund. Zudem winkt ein möglicher männlicher Spitzenkandidat, der einstige Kantonalpräsident Blaise Kropf, ab. Er tritt nächsten Monat eine neue Stelle als Co-Generalsekretär in der Direktion des Berner Stadtpräsidenten Alec von Graffenried an.

Das Feld der möglichen Kandidatinnen ist gross. Die Findungskommission unter Leitung von Vizepräsidentin Anna-Katharina Zenger hat bereits eine Reihe von Kandidatinnen angefragt. Im Vordergrund stehen sicher die beiden Berner Nationalrätinnen Regula Rytz und Christine Häsler, aber auch die Bieler Energiedirektorin Barbara Schwickert.

Rytz und Häsler wurden vergangenes Wochenende angefragt und haben ihr Interesse signalisiert. Für sie wäre es eine «grosse Herausforderung und Ehre», in die Fussstapfen Bernhard Pulvers zu treten, sagt Rytz. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung als Berner Gemeinderätin und in den Legislativen von Kanton und Bund wäre sie sicher in der Poleposition für die Pulver-Nachfolge.

Der Kanton Bern sei ein «grosser und wichtiger Kanton», sagt die Nationalrätin. Der Entscheid sei für sie aber nicht einfach. Sie sei mittlerweile «voll in der Bundespolitik angekommen». So habe sie als Präsidentin der Grünen Schweiz den «Turnaround» im Kampf um die Wählergunst in verschiedenen Kantonen geschafft. Rytz muss das Präsidium in zwei Jahren wegen Amtszeitbeschränkung zwar abgeben. «Aber auch als Nationalrätin möchte ich inhaltlich noch etwas bewirken», sagt Rytz.

Häsler, Schwickert und Imboden

Bedenkzeit will auch Christine Häsler. Das Amt als Regierungsrat sei eine «tolle und spannende Aufgabe», sagt die Nationalrätin. Sie sei aber erst seit zwei Jahren im Parlament und möchte auch ihre Aufgabe dort gerne weiterführen, sagt die Berner Oberländerin. Interesse an einer Kandidatur haben auch die Bieler Energiedirektorin Barbara Schwickert, die kantonale Co-Präsidentin Natalie Imboden und Andrea de Meuron, die grüne Fraktionschefin im Grossen Rat. Schwickert verfügt mit ihrer bald zehnjährigen Erfahrung in der Bieler Exekutive ebenfalls über ein valables Profil.

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