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Grimseltunnel neu im kantonalen Richtplan

Der als Projektstudie angedachte Schmalspur-Bahntunnel durch die Grimsel findet Aufnahme im Richtplan des Kantons Bern.

Wird der Richtplan Realität, könnte das Grimselmassiv künftig bequem im Tunnel durchquert werden.
Wird der Richtplan Realität, könnte das Grimselmassiv künftig bequem im Tunnel durchquert werden.
zvg/

Die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Richtplanaktualisierungen gehen bis im März in die öffentliche Mitwirkung, wie das kantonale Amt für Information am Freitag mitteilte. Der Grosse Rat hatte vor wenigen Wochen die vom Bundesrat abgesegnete generelle Überholung des Richtplans zur Kenntnis genommen.

Der Richtplan 2030 will in seinen Grundsätzen der Zersiedelung entgegenwirken und richtet sich neu konsequenter auf eine Siedlungsentwicklung nach innen aus. Neu in den Richtplan aufgenommen wird der von den Kantonen Bern und Wallis sowie von der Stromnetzbetreiberin Swissgrid angedachte Schmalspurbahn-Tunnel durch die das Grimselmassiv.

Kernstück des Projekts, zu dem im Februar eine Machbarkeitsstudie vorgestellt wurde, ist ein rund 22 Kilometer langer Tunnel zwischen Innertkirchen BE und Oberwald VS, in dem Bahn- und Stromnutzung gebündelt werden. Die Kantone Bern und Wallis sehen im Tunnel ein touristisches Potenzial. Die Stromnetzbetreiberin Swissgrid wiederum muss ihr Übertragungsnetz ausbauen. Statt dieses weiterhin mit Strommasten über den Grimselpass zu führen, böte sich die Möglichkeit, die Infrastrukturen mit der Grimselbahn zu bündeln.

Halteplätze für Fahrende

Weiter soll der Richtplan unter anderem mit Halteplätzen für Schweizer Fahrende aktualisiert werden, für die das Berner Kantonsparlament in der Septembersession 2016 Geld gesprochen hat. Auch ein allfälliges neues Depot des Regionalverkehrs Bern-Solothurn in Bätterkinden soll Aufnahme im Richtplan finden.

SDA/awb

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