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Wenn der Staat an der Beziehung zu seinen Kirchen arbeitet, könnte das weit führen – wenn es nur nicht so schwierig wäre.

Die Berner Regierung nimmt das Verhältnis zur Landeskirche genau unter die Lupe: Blick auf den Altar in der Peter-&-Paul-Kirche.
Die Berner Regierung nimmt das Verhältnis zur Landeskirche genau unter die Lupe: Blick auf den Altar in der Peter-&-Paul-Kirche.
Valérie Chételat

Der Berner Regierungsrat will zu den Landes­kirchen auf Distanz gehen. Dies hat er vor einer Woche kundgetan. Insgesamt will er das Verhältnis zu ihnen «weiterentwickeln». Im Zentrum der Diskussion steht bereits die Frage, wie die Pfarrer besoldet werden sollen. Deren Löhne sollen künftig nicht mehr aus allgemeinen Steuermitteln finanziert werden, sondern indirekt. In diesem Zusammenhang droht die Frage an Bedeutung zu gewinnen, wie hoch der Wert der Güter ist, die der Staat den Kirchen im Jahr 1804 abgenommen hat.

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