Zum Hauptinhalt springen

Geschichten aus dem Lotterbett

2012 schmiedeten EVP, CVP, GLP und BDP in der Stadt Bern ein breites Mitte-Bündnis. Nun ist es auf Eis gelegt. Die GLP Kanton Bern übt derweil einen besonderen Spagat.

Ein Bild aus besseren Tagen: 2012 spannten die städtischen Mitte-Parteien noch zusammen (v.l. Wertli, CVP; Stürmer, EVP; Grosjean, GLP; Kohli, BDP; Nause, CVP).
Ein Bild aus besseren Tagen: 2012 spannten die städtischen Mitte-Parteien noch zusammen (v.l. Wertli, CVP; Stürmer, EVP; Grosjean, GLP; Kohli, BDP; Nause, CVP).
Manu Friederich

Wahlen sind für Parteien primär eine Gelegenheit, sich dem Volk von der besten Seite zu zeigen. Zugleich stellen sie aber auch eine Form von Partnerbörse dar – nämlich durch die Möglichkeit von Listenverbindungen. Sie geben Antworten auf Fragen wie: Welche Parteien fühlen sich zueinander hingezogen? Wer legt sich mit wem ins sprichwörtliche Lotterbett? Und wer zeigt wem die kalte Schulter? Am Montag veröffentlichte die Staatskanzlei des Kantons Bern die Listenverbindungen für die Grossrats-Wahlen vom 30. März. Und siehe da: Erstens ist eine junge und vor kurzem noch innige Liebe bereits wieder erkaltet, zweitens erweist sich eine Trendpartei mit vermeintlich klarem Profil als eher anspruchslos bei der Brautwahl.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.