Geoutet wider Willen

Ob bei Tierleid oder Familiendramen: Behörden müssen die Identität von Informanten preisgeben. Nun wollen sie das Risiko verringern.

Auch im Fall Hefenhofen gilt: Hätte sich jemand an die Behörden gewandt, der Tierquäler dürfte dessen Name erfahren.<p class='credit'>(Bild: Keystone)</p>

Auch im Fall Hefenhofen gilt: Hätte sich jemand an die Behörden gewandt, der Tierquäler dürfte dessen Name erfahren.

(Bild: Keystone)

Simon Preisig@simsimst

Auf einem Bauernhof im Kanton Bern herrschen Zustände, die für die Tiere unhaltbar sind. Davon war zumindest eine Person aus dem Umfeld des Bauern und dessen Ehefrau überzeugt. Sie erzählte ihre Beobachtungen und Befürchtungen einer ihr nahestehenden Person, die beim kantonalen Veterinärdienst Meldung erstattete. Der Veterinärdienst führte darauf eine Kontrolle durch, stellte aber nur geringfügige Mängel fest. Nun wollte der Bauer wissen, wieso der Veterinärdienst bei ihm aufgetaucht war – und verlangte Akteneinsicht.

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