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Gemeinsam für SRF-Radiostudios in Bern

Fünf Berner Parteipräsidenten haben gegen die Konzentration der nationalen Medienhäuser in Zürich einen offenen Brief verfasst.

In einem offenen Brief wehren sich Berner Parteipräsidentinnen und -präsidenten gegen den Umzug des SRF-Radiostudios von Bern nach Zürich.
In einem offenen Brief wehren sich Berner Parteipräsidentinnen und -präsidenten gegen den Umzug des SRF-Radiostudios von Bern nach Zürich.
Ennio Leanza, Keystone

Die Präsidenteninnen und Präsidenten von fünf bernischen Parteien warnen gemeinsam vor einem Umzug des SRF-Radiostudios von Bern nach Zürich. Eine Konzentration der nationalen Medienhäuser in Zürich sei nicht im Sinne der föderalistischen Schweiz.

Sie widerspräche auch dem Service-Public-Gedanken und dem politischen Willen der Bevölkerung, schreiben die Präsidenten von FDP, SP, Grünen, BDP und EVP in einem offenen Brief an die SRG SSR Generaldirektion.

Die SRG stehe für fundierte redaktionelle Recherchen aus der gesamten Schweiz; nicht für eine zentralistische Denkweise und redaktionellen Mainstream. Der Standort Bern sei aus unternehmerischer, publizistischer und staatspolitischer Sicht unabdingbar.

Die SRG hatte vorletzte Woche bekanntgegeben, sie erwäge aus Kostengründen die Verlegung des SRF-Radiostudios von Bern nach Zürich Leutschenbach. Vor einem Umzug gewarnt haben auch die Hauptstadtregion und die Berner Wirtschaftsverbände.

(SDA)

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