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Gemeinden wollen viel mehr Kita-Plätze als Kanton bezahlen kann

Dank finanziellen Beiträgen des Kantons Bern entstehen in diesem Jahr auf Kantonsgebiet 128 zusätzliche Plätze in Kindertagesstätten.

Der Kanton Bern hat nicht genug Geld, um alle angeforderten Kita-Plätze der Gemeinden zu bezahlen (Symbolbild).
Der Kanton Bern hat nicht genug Geld, um alle angeforderten Kita-Plätze der Gemeinden zu bezahlen (Symbolbild).
Franziska Scheidegger

Zudem werden 66'280 zusätzliche Betreuungsstunden in Tagesfamilien angeboten. Die Gemeinden hätten allerdings viel mehr gewollt. 21 bernische Gemeinden reichten beim Kanton 26 Beitragsgesuche im Umfang von sieben Millionen Franken ein, wie die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) am Freitag mitteilte. Der Kanton Bern kann aber nur zwei Millionen Franken für den Ausbau der familienexternen Kinderbetreuung ausgeben.

Die Nachfrage der Gemeinden übersteigt die finanziellen Möglichkeiten des Kantons also deutlich. Die GEF hat deshalb etliche Gesuche aus Gemeinden, die schon ein grosses Angebot in der familienexternen Kinderbetreuung aufweisen, nur teilweise genehmigt. «Dies betrifft vor allem die Stadt Bern», schreibt sie. Allen 21 gesuchstellenden Gemeinden hat die GEF aber eine kantonale Mitfinanzierung der Elterntarife zugesichert.

Sie schaute darauf, dass vor allem Gemeinden in Regionen ihr Angebot ausbauen können, in denen die Versorgung mit Kita-Plätzen oder Betreuungsstunden noch nicht sehr gut ist. So werden nun in Oberbipp und Belprahon in diesem Jahr neue Kindertagesstätten eröffnet. In Lotzwil entstehen dank der kantonalen Mitfinanzierung in einer privaten Kita neue Plätze.

Damit wird der Kanton Bern neu total 3539 subventionierte Plätze in Kitas aufweisen und insgesamt rund 1,867 Millionen Betreuungsstunden bei Tagesfamilien werden subventioniert. Über den Lastenausgleich bezahlen der Kanton und die Gemeinden für die Unterstützung der Plätze und Beitragssstunden 59 Millionen Franken.

(SDA)

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