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Gemeinden wollen keine Fahrenden

Der Kanton sucht Standplätze für Jenische. Dazu bat er die Gemeinden um Mithilfe. Doch nur drei von ihnen meldeten geeignete Areale. Ob auf diesen drei Freiflächen jemals Fahrende leben werden, ist zudem ungewiss

Zeitlich beschränkte Stadtrandidylle: Die Stadt Bern stellt den Jenischen den Standplatz an der Wölflistrasse nur noch bist Ende August zur Verfügung.
Zeitlich beschränkte Stadtrandidylle: Die Stadt Bern stellt den Jenischen den Standplatz an der Wölflistrasse nur noch bist Ende August zur Verfügung.
Adrian Moser
Nach den Protesten der Jenischen haben die Städte Bern und Biel temporäre Standplätze für die Fahrenden ausfindig gemacht. Diesem Akt gingen lange Proteste voraus.
Nach den Protesten der Jenischen haben die Städte Bern und Biel temporäre Standplätze für die Fahrenden ausfindig gemacht. Diesem Akt gingen lange Proteste voraus.
Heftige Regenfälle haben das Areal in ein Feuchtgebiet verwandelt.
Heftige Regenfälle haben das Areal in ein Feuchtgebiet verwandelt.
Adrian Moser
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«Nein, leider keine einzige positive Antwort», teilte der Bieler Regierungsstatthalter Philippe Chételat auf Anfrage mit. Er sprach damit stellvertretend für die grosse Mehrheit seiner Amtskollegen. Diese waren von Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) beauftragt worden, in ihren jeweiligen Verwaltungskreisen nach geeigneten Standorten für Stand- und Durchgangsplätze für Fahrende zu suchen.

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