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Gartenbauschule Hünibach hat 35'000 Befürworter

Eine Petition mit über 35'000 Unterschriften soll die Gartenbauschule Hünibach vor den Sparplänen der Kantonsregierung retten.

Mit rund 1'000 verschiedenen Pflanzenarten wird in Hünibach gearbeitet. Das ist weit mehr als in normalen Gärtnereien, wo oft die Ressourcen fehlen, um eine so hohe Biodiveristät zu schaffen.
Mit rund 1'000 verschiedenen Pflanzenarten wird in Hünibach gearbeitet. Das ist weit mehr als in normalen Gärtnereien, wo oft die Ressourcen fehlen, um eine so hohe Biodiveristät zu schaffen.
Franziska Rothenbühler

Vertreterinnen und Vertreter der Gartenbauschule Hünibach haben am Donnerstag in Bern eine Petition gegen die Sparpläne der Kantonsregierung an dieser Schule abgegeben. Die Bittschrift haben gemäss Angaben der Schule nicht weniger als 35'011 Personen unterzeichnet.

Grossratspräsidentin Ursula Zybach nahm vor dem Rathaus die Petition entgegen, wie die Schuldirektion mitteilte. Auch die etwa 50 Angestellten und 50 Lernenden der Gartenbauschule bei Thun reisten nach Bern, wie Schuldirektorin Marianna Serena auf Anfrage sagte. Die Bittschrift richtet sich an den Grossen Rat.

Die Berner Regierung schlägt dem Parlament vor, künftig der Gartenbauschule keinen kantonalen Beitrag an die Ausbildung künftiger Gärtnerinnen und Gärtner mehr auszurichten. Damit würde der Kanton Bern 2019 0,5 Millionen Franken einsparen, im darauffolgenden Jahr eine Million und danach 2,1 Millionen Franken.

Es handelt sich um eine der 155 Massnahmen des kantonalen Entlastungspakets 2018, das übernächste Woche vom bernischen Grossen Rat behandelt wird. Laut der Schuldirektion würde die Streichung der kantonalen Beiträge das Aus für die Schule bedeuten. Der Gewerkschaftsbund Thun und der Gewerkschaftsbund der Stadt Bern teilten am Donnerstag mit, sie unterstützten die Forderung nach Erhalt der Schule.

(SDA)

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