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«Gar kein Platz ist die richtige Lösung»

In Wileroltigen will man keinen Transitplatz. Das unterstreicht auch der Grossrat Daniel Schwaar.

Statt mit der geplanten Grossdemo gegen den Transitplatz beginnt die Woche für Wileroltigen mit dem vertrauten ländlichen Alltag. Bedauern Sie, dass der grosse «Paukenschlag» abgesagt werden musste?

Was bleibt zurück?

Sondern?

Die dezidierte Kritik an den Plänen ist das eine. Aber das Engagement in Wileroltigen richtet sich auch pauschal «gegen Fahrende». Das lässt sich leicht als rassistisch deuten.

Schweizerische Fahrende beklagen, diese grobe Verallgemeinerung löse nur neuen Groll gegen Fahrende ganz allgemein aus.

Heisst das im Umkehrschluss, dass ein Halte- oder Standplatz für fahrende Jenische und Sinti mit Wurzeln in der Schweiz in Wileroltigen durchaus denkbar wäre? Auch für sie werden neue Plätze gesucht.

Eine solch dezidierte Abwehrhaltung nährt den Rassismusvorwurf, den Sie zu entkräften versuchen.

Andernorts zeigt sich: Illegale Transitplätze sorgen für Ärger, offizielle Transitplätze aber sind recht leicht zu führen und tragen zur Entspannung bei. Ein gutes Argument für reguläre, geordnete Transitplätze?

Wie lautet denn die Lösung?

Damit wiederholt sich doch nur der alljährliche Ärger. Vielleicht bereits nächstes Jahr wieder in Wileroltigen. Vielleicht halt anderswo.

Aufforderungen zu Selbstjustiz gab es schon diesmal, auf den von Wileroltigen bewirtschafteten Kanälen in den sozialen Medien. Vermutlich ist das auch der eigentliche Ursprung des Rassismusvorwurfs?

Sie waren nicht speziell: Sie waren unerträglich, erschreckend.