«Ganz toll wäre natürlich ein Nagelkurs»

Sara Vollmer schreibt auf ihren Wunschzettel nicht weniger als das Glück – und wenn es noch was Materielles sein muss, noch einen Kurs im Nägel verschönern dazu.

Marc Lettau

Was steht dieses Jahr zuoberst auf ihrem Wunschzettel? Sara Vollmer überlegt nicht lange und nennt gleich etwas aus der ganz, ganz grossen Wunschkiste. Sie wünsche sich nicht weniger als Glück: «Und Glück bedeutet für mich, dass alle um mich herum happy sind – oder dass sie die Kraft haben, sich nach einem Tief auch wieder aufzurappeln.» Aber gibt es denn auf dem Wunschzettel der jungen Mutter des eineinhalbjährigen Leon nicht doch noch etwas ­Konkreteres?

Materielle Wünsche kämen ihr gerade keine in den Sinn: «Ob man es mir glaubt oder nicht: Eigentlich habe ich alles.» Und es gibt wirklich kein Ding, kein Geschenk, das sie selber noch ein Spürchen glücklicher machen würde? Doch, dieses kleine Geheimnis gibt es: «Ein ganz tolles Geschenk wäre natürlich ein Nagelkurs.» Die 26-Jährige möchte also künftig die Fingernägel von anderen kunstvoll verschönern – «weil das etwas ist, was mir sehr viel Spass macht, und weil ich so etwas zu unserem ziemlich knappen Familienbudget beitragen könnte.» Sie schaut sich ihre eigenen, mit blauen Müsterchen verzierten Nägel an und sagt: «Allerdings ist ein solcher Kurs nicht ganz billig. Aber ohne Kurs darf man fürs Nägel verschönern kein Geld verlangen.»

Sie ist zuversichtlich, dass sie Glück genug hat, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Die Frage, was sie anderen schenken könnte, belastet sie übrigens gar nicht: «Ich gehe das recht locker an. Es erhalten alle etwas Selber­gemachtes.» Ein eigentliches Budget für Geschenke habe sie nicht.

Der Bund

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