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Für den Regierungsrat «zu emotionsgeladen»

Die Regierung will kein Gesetz ausarbeiten, damit etwa auch muslimische Glaubensgemeinschaften vom Staat anerkannt werden könnten.

Vorerst nicht vom Staat als Glaubensgemeinschaft anerkannt: Muslime beten in einer Moschee in Bern. (Archiv)
Vorerst nicht vom Staat als Glaubensgemeinschaft anerkannt: Muslime beten in einer Moschee in Bern. (Archiv)
Franziska Rothenbühler

Im Kanton Bern sind die Reformierten nach wie vor mit Abstand in der Mehrheit (56 Prozent). Dennoch ist ein klarer Trend ersichtlich: Während die reformierten und die katholischen Gemeinden in den letzten Jahrzehnten schweizweit Mitglieder verloren haben, nahm die Zahl der Konfessionslosen zu.

Und auch die Muslime konnten insbesondere aufgrund der Zuwanderung in den letzten Jahren zulegen (siehe Grafik rechts). Im Kanton Bern sind heute aber nur die reformierte, die römisch-katholische und die christkatholische Landeskirche öffentlich anerkannt – sowie die jüdischen Gemeinden in Bern und Biel; Freikirchen und andere Glaubensgemeinschaften hingegen nicht. Sie bekommen demnach auch keine Gelder vom Staat.

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