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Französischsprachige Minderheit in Bern soll gestärkt werden

Der Kantonswechsel von Moutier würde die französissprachige Minderheit im Kanton Bern schwächen, befürchten Organisationen.

Zweisprachige Strassenbeschriftung in Biel.
Zweisprachige Strassenbeschriftung in Biel.
Adrian Moser (Archiv)

Die beiden Organisationen, die sich bisher für die Interessen der französischsprachigen Bevölkerung im Berner Jura und in Biel einsetzten, wollen künftig enger zusammenarbeiten. Sie befürchten, dass der Kantonswechsel von Moutier die Stellung der sprachlichen Minderheit im Kanton schwächt.

Moutier zählt rund 7700 Einwohner, die sich am 18. Juni an der Urne knapp für einen Wechsel zum Kanton Jura entschieden. Nach dem Abgang von Moutier zählt der Kanton Bern noch rund 95'000 Französischsprachige. Das sind rund zehn Prozent der Kantonsbevölkerung.

«Wir müssen unsere Bande stärken, um die Interessen der französischsprachigen Bevölkerung im Kanton Bern zu verteidigen», sagte am Dienstag die Präsidentin des Bernjurassischen Rats, Marcelle Forster.

Die französischsprachige Minderheit im Kanton Bern müsse ihre Rechte geltend machen, betonte auch Pierrette Berger-Hirschi vom Rat für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel.

Nach jahrelanger Blockade durch die ungelöste Jurafrage gelte es nun vorwärts zu schauen. Doch so ganz einfach dürfte die Annäherung zwischen Biel und dem Berner Jura wohl nicht sein. Die beiden Regionen hegten jahrelang ein gewisses gegenseitiges Misstrauen.

SDA/lpa

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