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Flüchtlinge sollen einfacher zu Arbeitsbewilligungen kommen

Arbeitgeber ärgern sich über zu langsam arbeitende Berner Behörden.

Asylbewerber sind – abseits ihrer Heime – oft zum Nichtstun verdammt.
Asylbewerber sind – abseits ihrer Heime – oft zum Nichtstun verdammt.
Franziska Rothenbühler (Archiv)

Anerkannte oder vorläufig aufgenommene Flüchtlinge sollen künftig einfacher eine Arbeitsbewilligung erhalten. Bereits ab dem kommenden Jahr soll das Erteilen einer solchen kostenlos sein, schreibt der Regierungsrat auf einen parlamentarischen Vorstoss von SP-Grossrätin Sarah Gabi Schönenberger.

Die bernische Regierung verweist zudem auf das Ansinnen des Bundesrats, die Bewilligungspflicht für arbeitende Flüchtlinge landesweit durch eine schwächere Meldepflicht zu ersetzen. Die Absicht der nationalen und der kantonalen Behörden ist dieselbe: Durch den vereinfachten Zugang zum Arbeitsmarkt soll die Arbeitsintegration von Migranten gefördert werden – damit die Sozialhilfequote und die Fürsorgekosten sinken.

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